Thermas Geometrica
Vom Lago Calafquen haben wir einen Abstecher zu den bestimmt schönsten Naturthermen in Chile gemacht. Die etwas holprige und lange Anfahrt auf einer Geröllpiste hat sich wirklich gelohnt. In einem Canjon zwischen schwarzen Felsen und üppig grüner Vegetation verbinden rote Holzstege die 16 weit auseinander liegenden Schieferbecken. Die Becken sind mit 35 - 40 Grad heißem Wasser gefüllt. Über die Felswände stürzen kleinere Wasserfälle in in den Canjon, unter denen man sich abkühlen kann. Die ganze Anlage fügt sich mit den Grasdächern und dem rot angestrichenem Holz schön in die Landschaft ein. In einem kleinen Restaurant mit einem offenem Feuer gibt es kleine Snacks, Kuchen und Getränke. Besonders eindrucksvoll muss es sein, wenn hier die Abenddämmerung verbracht werden kann. Dann werden überall Teelichter angezündet und tauchen die Schlucht mit seinen dampfenden Becken in eine ganz besondere Atmosphäre Dieser Ausflug, für den man sich einen ganzen Tag Zeit nehmen sollte, ist wirklich weiter zu empfehlen.
Erstellt am Dienstag 2. Februar 2010
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Weiter in den Sueden
Bisher zum Glück ohne Polizeikontrollen ging es von Chillan weiter nach Los Angeles. Jetzt sind wir in dem sogenannten kleinen Süden. Diese regenreiche Landschaft mit seinen großen Seen, den schneebedeckten Vulkanen im Andengebirge und den vielen Flüssen war früher das Siedlungsgebiet der Mapuche-Indianer. Bis in die Mitte des 19.Jahrhundert bildete der Rio BioBio die Grenze zwischen dem Gebiet der Weißen im Norden und dem der Indianer im Süden
Kurz vor Los Angeles fuhren wir von der Panamerica ab, um uns die nah gelegenen Saltos de Laja anzusehen. Über ein 50 Meter hohes Felsplateau stürzt der Rio de Laja in die Tiefe und bildet hier den groessten Wasserfall Chiles. Durch die leichte Erreichbarkeit der Fälle war es auch dem entsprechend voll und man hatte teilweise das Gefühl, auf einem Volksfest zu sein. Hier kann wirklich jeder herkommen, Oma, Opa, Enkel und sogar Leuten im Rollstuhl ist es möglich bis an die Wasserfälle zu kommen. Ein fuenfminuetiger Spaziergang führt direkt an die Fälle. Weiterlesen »
Erstellt am Dienstag 2. Februar 2010
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Chillen in Chillan ….oder Streß mit Chiles Behörden?
Ja, nun haben wir hier auch schon ein Weilchen nicht mehr hineingeschrieben, aber das hatte auch seine Gründe… und zwar sind wir nämlich tief eingetaucht in Chiles Behördenwahnsinn.
Wie es dazu kam, versuche ich hiermit einmal kurz und verständlich zu berichten. Es begann alles ganz harmlos in Santiago. Dort haben wir unter anderem noch den Cerro San Cristobal besucht und sind mit der Funicular (Standseilbahn von 1923) vom Plaza Caupolican hinaufgefahren, um anschließend dann die Virgen de la Immaculada Concepcion zu bestaunen, eine riesige 36 Tonnen schwere Statue, die mit ihren 14 Metern Höhe über Santiago wacht. Anschließend sind wir gemütlich den Cerro hinuntergelaufen. Wir waren glücklich, dem Trubel, der dort oben auf dem Berg herrscht, ein wenig zu entkommen, da kaum jemand zu Fuß geht.
Erstellt am Mittwoch 20. Januar 2010
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Weihnachten in Pichilemu
Weihnachten in Chiles Surfer-Hochburg Pichilemu. Hier werden die jährlichen, nationalen Meisterschaften im Wellenreiten ausgetragen. Seit dem wir in Chile sind, hat es kein Mal geregnet und die Sonne brennt hier sehr stark, so dass wir uns mit Lichtschutzfaktor 30 und Hüten vor der Sonne schützen. Gefährlich wird die Sonne durch den relativ kühlen, frischen Wind am Meer, wodurch ein Sonnenbrand viel zu spät bemerkt wird. Die Surfer haben durch ihren Sunblocker alle weiße Gesichter und Hände. Ansonsten sind sie durch dicke Neoprenanzüge vor Sonne und Kälte geschützt. Die Landspitze Punta de Lobos bei Pichilemu, mit bis zu 6 Meter hohe Wellen, wird nach unserem Reiseführer in der Surferszene in einem Atemzug mit Hawai und Australien genannt.
Erstellt am Freitag 25. Dezember 2009
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Santiago de Chile
Nach zwei Wochen in Santiago haben wir es nun geschafft - ein kleiner Minibus ist gekauft, wir haben eine Liegefläche eingebaut, diversen Kleinkram zum Campen gekauft (eine Angel für die vielen Seen und Flüsse darf natürlich auch nicht fehlen) und zwischendurch haben wir uns mit einer netten Familie, die schon seit drei Jahren in Chile lebt getroffen, von denen wir viele Tipps, auch in Bezug auf die Schwangerschaft bekamen und wir haben uns schon mal eine Klinik (Clinic Alemana) für die Geburt angeschaut, die uns auch sehr gut gefiel. Für alle, die es noch nicht wissen: wir bekommen ein Kind und werden wohl ein wenig länger in Chile bleiben.
Nachdem wir nun stolze Besitzer eines kleinen Minibus mit Schlafmöglichkeit sind, werden wir die nächsten drei Monate bis ca. Mitte März Zentralchile, die Region der Seen und einen kleinen Teil von Patagonien erkunden. Danach wollen wir uns für die ca. 5 Monate ein kleines Apartment in der Nähe von Santiago mieten. Im August/September steht unser Auto dann wieder zum Verkauf. Falls jemand zu diesem Zeitpunkt Interesse an einem eigenen Gefährt hat, bitte bei uns melden… Zu dieser Zeit fängt hier der Frühling gerade an, also die beste Zeit, um eine Reise durch Südamerika zu beginnen. Aber von Anfang an:
Erstellt am Montag 14. Dezember 2009
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Alajuela und Parque Tortuguero
Zum Abschluss in Costa Rica, noch einmal einen kurzen Bericht mit ein paar Fotos der letzten Tage. Heute Nachmittag geht unser Flug nach Santiago de Chile, wo wir erst einmal viel zu regeln haben und wir für die nächsten zwei Wochen bestimmt nicht dazu kommen werden, unsere Website zu aktualisieren.
Nach Quepos führte unser Weg wieder zurück nach San Jose und Alajuela, wo wir uns Gedanken über den Weiterverlauf unserer Reise machten. In den letzten drei Tagen habe ich (Helge) von Alajuela einen Kurzausflug zum Parque Tortuguero unternommen.
Erstellt am Samstag 28. November 2009
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PARQUE NATIONAL MANUEL ANTONIO
Der Manuel Antonio Park ist einer der kleinsten und am meist besuchten Nationalparks in Costa Rica. Über den Besucheransturm haben wir ja schon viel gehört und so waren wir gespannt, wie es dort zur Nebensaison hergeht. Die Strasse von Quepos zum Park sind wir schon mal gefahren, da hier der schöne Playa Espadilla liegt. Der erste Strandabschnitt gehört nicht mit zum Park und ist somit frei zugänglich. Als wir das erste Mal dort waren, hat es zunächst in Strömen geregnet. Nach einem 2. Frühstück unter einem riesigen Schirm in einem Straßencafe, hörte der Regen dann aber bald auf. Der Strand ist lang geschwungen und ca. 2km lang. Viele Surfer und die, die es werden wollen, warteten im Wasser auf ihren Brettern sitzend auf die perfekte Welle.
Erstellt am Sonntag 22. November 2009
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