PARQUE NATIONAL MANUEL ANTONIO
Der Manuel Antonio Park ist einer der kleinsten und am meist besuchten Nationalparks in Costa Rica. Über den Besucheransturm haben wir ja schon viel gehört und so waren wir gespannt, wie es dort zur Nebensaison hergeht. Die Strasse von Quepos zum Park sind wir schon mal gefahren, da hier der schöne Playa Espadilla liegt. Der erste Strandabschnitt gehört nicht mit zum Park und ist somit frei zugänglich. Als wir das erste Mal dort waren, hat es zunächst in Strömen geregnet. Nach einem 2. Frühstück unter einem riesigen Schirm in einem Straßencafe, hörte der Regen dann aber bald auf. Der Strand ist lang geschwungen und ca. 2km lang. Viele Surfer und die, die es werden wollen, warteten im Wasser auf ihren Brettern sitzend auf die perfekte Welle.
Der Strand hier war an diesem Tag angenehm leer, aber zur Hauptsaison müssen sich hier Massen von Sonnenhungrigen im Sand aalen. Dies war unschwer an den vielen Souvenirshops zu erraten, von denen einige noch gar nicht auf gemacht hatten. Zum Glück konzentrieren sich diese aber nur auf einen kleinen Abschnitt. Geht man ein paar hundert Meter weiter, wird es auch gleich viel ruhiger.
Die Busse fahren von Quepos alle halbe Stunde vom Busterminal zum Nationalpark. Das Wetter war schön und nicht so regnerisch wie am Vortag. Am Parkeingang zahlten wir die 10,-USD Eintritt und befanden uns sogleich auf einem gut angelegten, breiten Weg. Vor und hinter uns waren einige größere Gruppen mit einem Guide, den man hier aber nicht braucht, um sich zu recht zu finden, sonder der einem die Tiere im grünen Dickicht zeigt. So gut versteckt und getarnt sind diese, dass wir oftmals direkt daran vorbei gelaufen wären, wenn nicht gerade eine Horde von Touris mit ihren Kameras dort gestanden hätten. Und selbst dann war es manchmal noch wie ein Suchspiel, bis wir endlich zwei Augen, ein Gliedmaß oder eine Bewegung im braungrünen Dickicht ausgemacht hatten. Das Faultier zum Beispiel hat sich in solch einem Zeitlupentempo bewegt, dass unsere schnellen Augen glatt darüber hinweg gesehen haben. Der Park ist gut ausgeschildert und in zwei bis vier Stunden zu begehen. Eigentlich kann man sich hier auch gar nicht verlaufen, da es nur einen Hauptweg gibt, von dem nur zwei Nebenwege abgehen. Zum Schluss kommt man auf eine Landzunge an einen schönen Strand, dem Playa Manuel Antonio, an dem sich die Parkbesucher relaxen. Nur wenige Meter auf der entgegen gesetzten Seite liegt der zweite Abschnitt des Playa Espadilla. Aufgrund der hohen Brandung und wegen der Strömungen ist das Schwimmen hier nicht ungefährlich. Viele Vögel konnte man hier auf der Suche nach kleinen Fischen beobachten. Im Sturzflug tauchten Pelikane und Möwen in die Wellen. Der Park ist sehr schön, aber nun nicht so paradiesisch, wie wir uns nach dem, was wir schon gehört und gelesen hatten, vorgestellt haben. Dazu waren dann doch zu viele Menschen um einen herum und es fehlte auch das glasklare, türkise Wasser. Aber dank der Nebensaison hielt sich der Besucherstrom noch in Grenzen. Insgesamt war es jedoch ein sich lohnender Besuch.
Sonntag 22. November 2009 um 11:03
traumhafte Bilder und Ihr seht echt gut aus ; weiter so
Herzlichste lieb e grüsse Eure Mapa