Archiv für die 'Guatemala' Kategorie

Los volcanes Pacaya y San Pedro

Es ist nun schon ca. drei Wochen her, als ich eine Tour auf den Vulkan Pacaya unternommen habe und auch die Besteigung des San Pedro am Largo Atitlan liegt schon etwas zurück. Daher hier nur eine kurze Beschreibung mit den Bildern dazu.

Der Pacaya ist 2552m hoch und einer der aktivsten Vulkane Guatemalas. Der Berg ist relativ einfach zu besteigen. Wer möchte kann sich auch auf einem Pferd hoch führen lassen. In Antigua hat so ziemlich jeder Reiseveranstalter eine Tour auf den Pacaya im Angebot. Unsere Gruppe ist nicht bis zum Krater gegangen, da dort zur Zeit mit kleiner Eruptionen und giftigen Gaswolken zu rechnen war. In 1,5 Stunden sind wir bis zu einigen glühenden Lava-Feldern bergauf gegangen. Nach ca. einer Stunde hört die grüne Vegetation auf und es beginnt eine schwarze Mondlandschaft. Hierher hat das Leben noch nicht zurück gefunden. Der Untergrund besteht aus spitzem Lavageröll. Nach einer weiteren halben Stunde gelangt man zu den glühenden Lava-Feldern. Der Untergrund ist hier sehr warm. Denjenigen mit dünnen Turnschuhsohlen wurde es schnell zu warm an den Fußsohlen. Merkwürdigerweise roch es überhaupt nicht nach Schwefel - vielleicht wehte der Wind die Gerüche in eine andere Richtung.

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Erstellt am Samstag 31. Oktober 2009
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Lago de Atitlan

Der Atitlan-See liegt auf einer Höhe von 1562m, also nur ein wenig höher als Antigua. Auf dem Weg hierher sind wir ein Stück auf der Panamerica gefahren. Auf dieser berühmten Strasse, die von Alaska bis nach Feuerland führt, haben sich schon viele Menschen ihren Traum erfüllt. Mit dem Camper, dem Motorrad oder dem Fahrrad auf der Panamerica von Nord nach Süd oder umgekehrt.

Nach drei Stunden Fahrt zu fünft in einem Minibus durch das kurvenreiche Hochland mit teilweise schönen Ausblicken in die Täler, sind wir in Panajachel, der größten und touristischsten Stadt am See angekommen. Mit uns gefahren, ist eine Schwedin, die für drei Monate von Mexico nach Panama reist und ein amerikanisches Ehepaar auf dem Weg in die Staaten. Dieses Ehepaar war die letzen vier Jahre mit dem eigenen Segelboot in der Karibik unterwegs und im nächsten Jahr wollen sie durch den Panama-Kanal in den riesigen Pazifik. Mehr zum Spaß habe ich nach dem Zeitpunkt gefragt, wann es in den Pazifik geht und ob noch zwei Hände (eine von Tatjana und eine von mir, denn auf Segelschiffen hat man ja immer nur eine Hand zum Arbeiten, da man sich mit der anderen festhalten muss) gefragt. Tatsächlich wollen die beiden für die lange Überfahrt noch Leute suchen, die ihnen helfen, aber wann genau es los gehen sollte, stand noch nicht fest. Na ja, mal sehn, vielleicht ergibt sich ja noch was auf der Reise.

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Erstellt am Samstag 24. Oktober 2009
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La Antigua Guatemala

Nun sind wir schon seit fast zwei Wochen in Antigua. Wir gehen jetzt wieder täglich zur Schule. Eine „Escuela de Espaniol” natürlich und eins können wir mit Sicherheit sagen, eine neue Sprache zu lernen, ist nicht so leicht, wie gedacht. Zumal wir uns ja weiterhin auf Deutsch unterhalten. Viele denken vielleicht nach mehreren Wochen in einem spanischsprachigen Land, kommt einem die Sprache so zu sagen zugeflogen, aber diese Erfahrung machen wir leider nicht. Auch wenn wir jetzt jeder unseren eigenen Spanischlehrer haben - das ist hier so üblich - geht es nur sehr langsam voran mit der Konversation. Nach dem ermüdenden Spanischunterricht erholen wir uns dann manchmal mit einem kleinen Mittagsschläfchen und stärken uns danach mit Kaffee und Kuchen in einer der vielen Konditoreien. Oder wir machen einen kleinen Rundgang durch die Stadt und besichtigen eine der vielen Kirchen.

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Erstellt am Freitag 9. Oktober 2009
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Coban - Kaffee und Orchideen

So, etwas verspätet kommt nun unser Bericht über Coban. Wir haben immer wieder hin und her überlegt, ob wir hier überhaupt einen Stopp einlegen sollen. Denn auf der Hinfahrt nach Lanquin sind wir auch über Coban gefahren und das, was wir aus dem Bus sahen, gefiel uns eigentlich nicht besonders. Der laute Verkehr, das hektische Treiben, die engen Strassen, … das lud nicht gerade zu einem Aufenthalt ein. Andererseits könnten wir die lange Busfahrt nach Antigua durch einen Stopp in Coban, um zwei Stunden verkürzen und das Tolle ist ja, wir haben die Zeit, um uns das Reisen so angenehm wie möglich zu machen.

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Erstellt am Sonntag 4. Oktober 2009
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Semuc Champey

Semuc Champey - das heißt übersetzt: “der Ort, wo sich das Wasser versteckt”. So richtig vorstellen konnten wir uns diesen spektakulären Ort nach der Beschreibung in unserem Reiseführer nicht. Dort wurde von einer Kalksandsteinbrücke geschrieben, unter welcher der Rio Cahabon auf einer Länge von 200m hindurch fließt. Mit darüber liegenden, terrassenförmig angelegten kleinen Pools zum Baden und vielen kleinen und großen Wasserfällen. Hört sich gut an, dachten wir und auch alle bereits dort gewesenen schwärmten von diesem Trip. Aber erst als wir alles mit eigenen Augen gesehen hatten, zerfiel das Bild, welches unsere Vorstellungskraft sich notdürftig zusammengesetzt hatte und wurde ersetzt durch die Wirklichkeit. Ich hoffe die Fotos helfen ein wenig, sich das Ganze vorzustellen - auch wenn tausende Kilometer dazwischen liegen, es vielleicht gerade regnet oder die Temperaturen draußen so gar nicht zu den Bildern passen.

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Erstellt am Samstag 26. September 2009
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Lanquin

Von Flores aus sind wir über die Provinzhauptstadt Coban in ein kleines Dorf Namens Lanquin gefahren. Hier, an diesem abgelegenen Ort in den Bergen ca. 60km von Coban entfernt, ist das Klima schon sehr viel angenehmer als in Flores. Es ist nicht mehr so drückend heiß, aber immer noch warm genug für kurze Hosen und T-Shirt. Die Berge sind oft Wolken verhangen und jeden Tag gibt es mehrere kurze Regenschauer, welche die Luft ein wenig zum Abkühlen bringen. Das Dorf an sich ist nicht besonders sehenswert. Eine gepflasterte, steil ansteigende Strasse zieht sich zum Dorfmittelpunkt hinauf, wo es eine Kirche, einen Markt, ein Verwaltungsgebäude, eine Bank und viele kleine Tiendas gibt.

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Erstellt am Dienstag 22. September 2009
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Flores

Jetzt sind wir schon seit zwei Wochen in Flores, unserem ersten Stopp in Guatemala. Diese kleine Inselhauptstadt ist mit ihrer ruhigen Atmosphäre, am Lago de Peten Itza gelegen, und hat einiges zu bieten. Hier gibt es viele kleine, bunte und für Mittelamerika typische Häuser. In einige kleinen Tiendas  kann man das nötigste kaufen. Schöne Restaurants, Bars und Lokale sind am Ufer des Sees verteilt und bieten einen herrlichen Blick über den Lago del Peten Itza. In der Mitte von Flores auf einer leichten Anhöhe liegt der Parque Central, ein Treffpunkt für die Einheimischen am Abend. Viele Jugendliche betätigen sich hier am Abend bei aufkommender Kühle sportlich auf dem nahe gelegenen Sportplatz. In Flores wird momentan an einer Ringuferstrasse um die gesamte Halbinsel gebaut. Wenn diese erst einmal fertig ist, wird das den Charme des Städtchens sicherlich noch weiter steigern.

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Erstellt am Dienstag 15. September 2009
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